
Jahrgang
Weine nach Jahrgängen
-
-
11,00 €Domaine de l'Hortus, Bergerie Blanc 2015
-
-
-
-
45,01 €Der 2021er Dalheim Hubacker von Felix Peters ist eine Ansage an das Establishment. Natürlich ist es keine creatio ex nihilo, denn es braucht schon gute Rebzeilen mit einem fortgeschrittenen Alter und einen Winzer, der das Wesen der Lage versteht.
Die Nase ist bestimmt von gelben Früchten, Grapefruit und etwas Pfirsisch, sekundiert von floralem Hauch nach weißen Blüten und einer salinen Frische, die beeindruckt. Der Gaumenfluss ist nobel und von erhabener Balance. Kristallklare Mineralität im Verbund mit überragender Gelbfruchtfrische, sehr druckvolle, von ausgeprägter Salinität begleitete, in Wein sublimierte Ikone mineraler Entgrenzung.
Matthias Hilse 95+ Punkte.
Erfahren Sie mehr -
45,00 € -
48,00 €Felix Peters Nierstein Paterberg Pinot Noir 200
Bewertungen:
Matthias Hilse 91+ Punkte
Erfahren Sie mehr -
85,00 €Les Cailloux, Châteauneuf-du-Pape Cuvée Centenaire 2003
Das Etikett ist leicht beschädigt.
Erfahren Sie mehr -
17,50 €Les Salins du Midi, Cuvée Saint Louis Blanc 2025
Der Weißwein der Salins du Midi entzieht sich erfreulicherweise jener naheliegenden Versuchung, seine Herkunft allein über salzige Provenienzmarker definieren zu wollen. Unter der kuratierenden Handschrift von Patricia Ortelli entsteht vielmehr ein Weißwein von erstaunlicher floraler Strahlkraft und nahezu ätherischer Duftentfaltung, der die Camargue weniger als maritime Chiffre denn als lichtdurchfluteten Resonanzraum mediterraner Sinnlichkeit interpretiert.
Schon in der olfaktorischen Annäherung öffnet sich ein weit ausgreifendes Bouquet weißer Blüten, Akazienhonig, Orangenblüte, Jasmin und feinster Kräuteranklänge, die von Zitruszesten und hellen Steinfrüchten umspielt werden. Dabei besitzt die Aromatik nichts Lautes oder Exotisch-Überzeichnetes; vielmehr scheint sie sich in schwebender Expansion fortwährend neu zu entfalten und den Luftraum über dem Glas mit einer beinahe entrückten Duftbetörung zu fluten.
Am Gaumen offenbart der Wein seine eigentliche Besonderheit. Der Fruchtfluss gleitet mit leicht ölig-viskoser Geschmeidigkeit über die Zunge und verbindet cremige Textur mit vibrierender Frische zu einer Form organoleptischer Balance, die zugleich hedonistisch und von bemerkenswerter Klarheit geprägt wirkt. Die feine Mineralität bleibt eher Hintergrundresonanz als dominierende Signatur und dient vor allem dazu, die florale Weitläufigkeit und die subtile Wärme des Weins in schwebender Spannung zu halten.
Ein Weißwein von delikater Sinnlichkeit und mediterraner Lichtästhetik, dessen Reiz weniger in spektakulärer Größe als in der kultivierten Selbstverständlichkeit seiner aromatischen Balance liegt.
Erfahren Sie mehr
